Begehung von Gebäuden Empfehlungen und Hinweise zur Beseitigung von baulichen und technischen Barrieren

Foto von Mitarbeitern des PARITÄTISCHEN und ExpertInnen von bith e. V. bei der Begehung des Hauses der PARITÄT. Sie sind gemeinsam auf dem Weg vor dem Gebäude unterwegs.Begehung des Hauses der PARITÄT

Die Mitglieder von Barrierefrei in Thüringen - bith e. V. und die Partner des Vereins bieten wirtschaftlichen Unternehmen, Organisationen, Einrichtungen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen und Vereinen Beratungen zum Thema Barrierefreiheit an und erklären vor Ort, wie Barrieren abgebaut werden können.

So unternahmen die bith-ExpertInnen gemeinsam mit den Verantwortlichen des PARITÄTISCHEN eine Begehung des Hauses der PARITÄT zum Aufspüren von Barrieren und gaben Hinweise zu deren Beseitigung.

 

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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, dazu zielorientierte Schulungsangebote und Seminare

Foto von den Füßen einer Fußgängerin und ihrem weißen Stock, mit dem sie den Gehwegrand abtastetDer weiße Stock – Mobilitäthilfe für blinde MenschenRegelmäßig führt bith e. V. Seminare zur Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen durch. Die TeilnehmerInnen erwerben Kenntnisse über die verschiedenen Sinnesbeeinträchtigungen und/oder körperlichen Einschränkungen. Den TeilnehmerInnen wird nahegebracht, welche Möglichkeiten es für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Besonderen Wert legen unsere Seminarleiter auf Praxis und Selbsterfahrung. Wie orientiert man sich, wenn man nichts sieht? Welche Möglichkeiten gibt es, mit einem gehörlosen Menschen zu kommunizieren? Welche Schwierigkeiten muss ein Rollstuhlfahrer überwinden? Zum Beispiel wurden für einige Veranstaltungen Rollstühle bereitgestellt. Die TeilnehmerInnen konnten selbst versuchen, eine zehnprozentige Steigung oder einen Bordstein zu überwinden.

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bith-Schulung: PowerPoint barrierefrei gestalten

Power Point-Präsentationen sind ein beliebtes Hilfsmittel für Vorträge. Doch häufig ist die Schrift auf den Folien schlecht zu erkennen weil sie zu klein oder undeutlich ist, nicht selten sind sie mit  zu viel Text überfrachtet und machmal ist die Vortragsgliederung ebenso undeutlich wie die Akustik im Raum...

Seminarteilnehmer mit Simulationsbrillen verfolgen den Vortrag von Frau MichelsSimulationsbrilleDas sind dann PowerPoint-Präsentationen, die für alle Menschen schwer verständlich sind. Für Diejenigen, die sehr schlecht oder gar nicht sehen können, sind sie ein großes Ärgernis. Wie man es besser machen kann, erläuterte Petra Michels, die Vorsitzende von bith e. V. am 9. Januar im Rahmen einer Schulung für Mitarbeitende des Paritätischen Thüringen. Sie ist selbst blind und führte die Teilnehmer gemeinsam mit ihrer ehrenamtlichen Assistentin Una Heinecke sicher durch das Labyrinth möglicher PowerPoint-Stolperfallen. Sie nutzte hierzu auch Brillen, die unterschiedliche Sehbehinderungen simulieren. Das eigene Erleben, plötzlich nichts oder nur sehr wenig zu sehen, erleichtert das Verständnis für die Notwendigkeit eines „barrierefreien“ Vortrags. Mit schlechten und guten Beispielen zur Gestaltung einer PowerPoint-Präsentation führt Frau Michels im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen, auf was zu achten ist.  Verbunden mit den sehr konkreten Informationen zum Gliederungsaufbau eines Vortrags, zu räumlichen Rahmenbedingungen, zur Akustik etc.  sollte es die Teilnehmern leichter gemacht werden, künftig PowerPoint-Präsentationen so zu gestalten, dass Alle gleichermaßen davon profitieren.