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Der Grundsatz von bith e. V.

Von Barrierefreiheit profitieren Alle! Für bith e.V. beschränkt sich Barrierefreiheit keineswegs auf Menschen mit Behinderung.

Andreas Kotter von Der PARITÄTISCHE Thüringen, Preisträger Eberhard Tölke, bith-eV-Vorsitzende Petra Michels und Claudia Karell bei der Überraschungs-Preisübergabe

Vereinsmitglied Eberhard Tölke wurde mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis ausgezeichnet

Der Geraer Eberhard Tölke ist dieses Jahr Preisträger des Paritätischen Ehrenamtspreises. Am Donnerstag, 30. Mai 2024, wurde er mit dem Preis überrascht.

Die Jury würdigte insbesondere sein Engagement und seine Expertise beim Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen. Eberhard Tölke bringt sich ehrenamtlich mit Ideen, Konzepten und eigenen Erfahrungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Verein und auch bei Netzwerkpartnern ein. Er unterstützt unermüdlich ehrenamtlich die Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen und bringt sich aktiv mit seinem Wissen und Erfahrungen ein. Als hochgradig Sehbehinderter vertritt er die Interessen von bith e.V. zum Abbau von Barrieren bspw. im Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen, in der AG 3 Thür. Maßnahmeplan 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und im Seniorenrat der Stadt Gera. Er hält Vorträge und Schulungen zur Sensibilisierung für Belange von Menschen mit Behinderungen sowie Fachvorträgen zu Bodenindikatoren, Barrierefreier Mobilität und selbstbestimmtem Wohnen. Herr Tölke benennt nicht nur Mängel, er zeigt auch Lösungen auf.

Das Bild entstand bei der Übergabe des Preises durch Andreas Kotter von Der PARITÄTISCHE Thüringen. Zu sehen sind Andreas Kotter, Ebherhard Tölke mit der Urkunde in der Hand, bith-e.V.-Vorsitzende Petra Michels und Claudia Karell, die Partnerin von Eberhard Tölke. Er sagte bei der Übergabe, dass eigentlich sie den Preis verdient habe und nahm ihn sehr angenehm überrascht entgegen. 

Wir gratulieren ihm herzlich! Mit seinem unermüdlichen Engagement hat er den Preis verdient.

Barrierefrei in Thüringen - Das ist Name und zugleich Motto unseres Vereins. Mit diesem Video stellen wir uns und unsere Arbeit in Deutscher Gebärdensprache und mit Untertitelung vor.
Dieses Video entstand mit freundlicher Unterstützung von Aktion Mensch
Dieses Video entstand mit freundlicher Unterstützung von Aktion Mensch

Positionierung von bith e.V. zum Thüringer Gesetz zum Erlass und der Änderung ehrenamtsrechtlicher Vorschriften

(Gesetzesentwurf der Fraktion der CDU / Drucksache 7/9426)

Grundsätzlich ist die mit dem Gesetz intendierte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts zu begrüßen. Aus Sicht des Vereins Barrierefrei in Thüringen e.V. (bith e.V.) ist jedoch nicht nachvollziehbar, warum an keiner Stelle auf die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderungen Bezug genommen wird. Das erklärte Ziel des Gesetzentwurfes ist es (gem. Artikel 1, § 1 Absatz 2 des Gesetzentwurfs), Hindernisse und Erschwernisse für die Aufnahme und Ausübung bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements abzubauen. Offenbar sind dabei aber die vielen Menschen mit Behinderung nicht hinreichend im Blick, die sich bürgerschaftlich oder ehrenamtlich engagieren möchten und hierfür besonderer Unterstützung bedürfen. Denn: Im Gesetzentwurf finden sich hierfür keine Regelungen. Die Vorschriften des § 5 sind viel zu allgemein und unverbindlich gehalten.


Aus unserer Sicht verlangt auch die Zielsetzung des ThürGIG gemäß § 1 eine explizite Berücksichtigung und Förderung, wenn eine Benachteiligung im Sinne des § 4 ThürGIG vermieden werden soll. Insoweit schlagen wir vor, § 5 so zu ergänzen, dass für ehrenamtlich oder bürgerschaftlich engagierte Menschen mit Behinderungen die Förderung zusätzlicher bzw. besonderer Unterstützungsleistungen möglich wird. Dazu zählen zum Beispiel Assistenzen für die Wegebegleitung, für Fahrdienste, für Assistenzen bei der Kommunikation (u. a. Gebärdensprach- oder Schriftdolmetschende), für die Begleitung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung etc.

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Thüringer Landesregierung zur Änderung der Thüringer Bauordnung - ThürBO

Eberhard Tölke, Mitglied bei bith e.V. und Sachverständiger für Barrierefreies Bauen hat eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Thüringer Landesregierung zur Änderung der Thüringer Bauordnung - ThürBO - Drucksache 7/9641 vom 05.03.2024 verfasst.

Sie ist ausführlich nachlesbar, wenn Sie dem hintelegten Link folgen:

Hier beginnt der Link zur Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Thüringer Landesregierung zur Thüringer Bauordnung.

Aktionstage von MitMenschen e.V. und bith e.V. in Erfurt

Am 5. Mai 2024 findet der europäische Protesttag der Menschen mit Behinderung statt. Dafür organisiert der MitMenschen e.V. in Erfurt zwei Aktionstage und bietet, gemeinsam mit dem Verein „Barrierefrei in Thüringen e.V.“ (bith e.V.), Mitmachaktionen an, zu der jeder Interessierte herzlich eingeladen ist.

An diesen Tagen soll mittels Handicap-Simulationsanzugs „HanSi“ gezeigt werden, wie schwierig es ist, den Alltag mit einer Beeinträchtigung zu bewältigen.

Hier können Menschen diesen Anzug selbst ausprobieren und erleben, welche Schwierigkeiten sich durch verschiedene Einschränkungen ergeben und wie es sich anfühlen könnte, damit den Alltag mit den Hindernissen, Hürden und Barrieren zu bewältigen.

Wann und Wo?

30. April 2024 – ab 11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Moskauer Platz in Erfurt

08. Mai 2024 – ab 11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Stadtteiltreff Berolina, Berliner Platz 11 in Erfurt

Die Aktionen werden gefördert von Aktion Mensch.

Foto: Informationsstand bith e.V. und Parität Thüringen verein menschen inklusion barrieren abbauen

Barrieren im Alltag stören Sie? – Machen Sie sich für deren Abbau stark!

Wenn Sie mit Ihrem Einkaufstrolley unterwegs sind, meiden Sie manche Haltestellen, weil sie damit nicht in die Straßenbahn einsteigen können?

Kam es schon vor, dass Sie eine Anzeige oder einen Aushang nicht lesen konnten, weil deren Schrift zu klein war?

Anträge zu lesen, bringt Sie oft auf die Palme, weil sie so schwer verständlich sind?

Besuchen Sie manche Orte mit dem Kinderwagen nicht, weil sie einfach ohne Hilfe nicht hinkommen?

All das sind Barrieren im Alltag. Oftmals wird dabei nicht auf alle Menschen Rücksicht genommen, insbesondere nicht auf Menschen, die beispielsweise mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen oder Einkaufstrolley unterwegs sind. Ebenso wenig wird Rücksicht auf Menschen genommen, die schlecht sehen können oder Probleme beim Lesen und Verstehen haben.